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Afrikanische Schweinepest

Stand: 29.6.2017

 

Am 27.6.2017 hat die tschechische Veterinärverwaltung mitgeteilt, dass 2 Wildschweine im Kreis Zlin, ca. 100 km von der österr. Grenze, als positiv für die Afrikanische Schweinepest ASP getestet wurden. Die Ergebnisse müssen vom EU Referenzlabor noch bestätigt werden, von einem positiven Resultat kann aber ausgegangen werden. Es wurde eine 10km Sperrzone errichtet. Da die Fälle recht isoliert von den bisherigen Ausbrüchen sind, ist die Verschleppung der ASP durch den Menschen sehr wahrscheinlich. Angaben dazu fehlen aber noch.

 

Wenn die ASP bestätigt wird, erfolgte eine weitergehende Zonierung; folgende Zonen können dabei ausgewiesen werden:

  • Zone 1: Risikogebiet, aber kein Fall
  • Zone 2: nur Wildschweinfälle
  • Zone 3: Hausschweine und ggf. Wildschweine betroffen

 

Ziel Österreichs ist es, nicht in die Zone 1 zu fallen, daher werden jetzt schon verstärkte Überwachungsmaßnahmen (bevor die EU solche vorschreibt) vorgenommen. Bei der Durchführung der Überwachungsmaßnahmen spielt die Jägerschaft eine tragende Rolle. 

 

Die Aussendung der Veterinärabteilung der Burgenländischen Landesregierung finden Sie hier.

 

Das dazu relevante Bundesgesetzblatt vom 28.06.2017 finden Sie hier.

 

Weiterführende Informationen zur Afrikanischen Schweinepest finden sich unter:

https://www.verbrauchergesundheit.gv.at/tiere/krankheiten/asp_allg.html

 

https://www.openagrar.de/servlets/MCRFileNodeServlet/Document_derivate_00001995/FLI-Zusatzinformation_ASP-WS.pdf

(Sinnhaftigkeit der Bejagung im Seuchengebiet)

 

Empfehlung des Burgenländischen Landesjagdverbandes an die Burgenländische Jägerschaft:

 

Falls verendetes Schwarzwild im Revier aufgefunden wird, ist auch im Burgenland die Behörde bzw. der Amtstierarzt zu verständigen. Es ist die Probennahme von  einem amtlichen Tierarzt sowie die weiterführende Untersuchung zu veranlassen, damit wir das Auftreten der ASP im Burgenland definitiv ausschließen können.